Das KHM stellt sich vor
Die Schweizerischen Gesellschaften für Allgemeinmedizin (SGAM), für Innere Medizin (SGIM) und für Pädiatrie (SGP) vertreten die medizinischen Grundversorger der Schweiz. Gemeinsame Ziele, gemeinsame Probleme und gemeinsame Anliegen haben die drei Fachgesellschaften bewogen, zusammen mit der Schweizerischen Akademie der Medizinischen Wissenschaften (SAMW) und den 5 medizinischen Fakultäten im Frühling 1994 das Kollegium für Hausarztmedizin (KHM) zu gründen.
Das KHM ist eine Stiftung, deren Ziel es ist, die Qualität der medizinischen Grundversorgung in Praxis, Lehre und Forschung zu unterstützen, zu koordinieren und zu fördern.
Das KHM dient zudem als Forum für den Gedanken- und Informationsaustausch, sowohl der medizinischen Grundversorger untereinander, als auch zwischen den Grundversorgern und allen anderen Partnern im Gesundheitswesen, wie zum Beispiel FMH, Behörden, Vereinigungen oder Patientenorganisationen.
Oberste Instanz des Kollegiums ist der Stiftungsrat. Er setzt sich aus je einem Vertreter der medizinischen Fakultäten, aus je zwei Vertretern von SGIM, SGAM und SGP und aus einem Vertreter der SAMW zusammen. Der Stiftungsrat trifft sich etwa fünfmal jährlich und führt zudem jedes Jahr eine Klausurtagung durch.
Die Projekte des Kollegiums werden an einzelne Personen oder an Arbeitsgruppen delegiert. Diese arbeiten mit grösstmöglicher SelbstständigkeitSelbständigkeit. Der Geschäftsleiter koordiniert und überwacht - gemeinsam mit dem Präsidenten - die laufenden Projekte. Über alle Projekte wird jährlich ein Bericht zuhanden des Stiftungsrates verfasst.
Aktuelle oder geplante Projekte
Aus- und Weiterbildung
Durchführung und wissenschaftliche Begleitung des Projekts Praxisassistenz. Erarbeitung ganzheitlicher Konzepte für die Aus- und Weiterbildung des Hausarztes. Implementierung des "Tronc Commun" in der Weiterbildung von SGIM und SGAM.
Fortbildung und Qualitätssicherung
Erarbeitung von Gemeinsamkeiten der Fortbildungsprogramme von SGIM und SGAM. Organisation und Betreuung von Fortbildungsveranstaltungen unter dem Patronat des KHM. Qualifikation von Fortbildungsveranstaltungen für Grundversorger. Entwicklung eines Konzeptes zur Qualitätsförderung in der Praxis. Erarbeitung oder Validierung von Guidelines / Enscheidungs-hilfen, welche die Arbeit der Grundversorger betreffen.
Forschung
Vernetzung zwischen der akademischen Forschung und der Forschung in der Praxis. Koordination und Informationsvermittlung bei Forschungsprojekten in der Praxis. Erstellung von Guidelines für die Forschungstätigkeit in der Praxis. Übergeordnete Begleitforschung und Dienstleistungsangebote für Forschungstätigkeiten in der Praxis. Durchführung eigener Forschungsprojekte im Namen des KHM.
Hausarzt im Gesundheitswesen
Erarbeitung oder Evaluation von Projekten im Zusammenhang mit dem Gesundheitswesen, bei denen der Hausarzt seine Meinung und Erfahrung einbringen will. Beispiel: Prävention, Managed Care, Spitex.
Kommunikation
Umsetzung von Massnahmen, die der verbesserten Kommunikation des KHM und seiner Mitglieder nach innen und aussen dienen. Zur Diskussion stehen: Publikation von "KHM-News" in geeigneten Fachmedien, e-mail-Vernetzung gegen innen und aussen, Produktion eines Informationsfolders, Erarbeitung von Dienstleistungen für die Grundversorger und ihre Patienten.
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